gradwandern – den Klimawandel vor Ort sichtbar machen

Im Auftrag des Naturparks Weißbach entwickelten wir die fachlichen Grundlagen für „gradwandern“, einen Themenweg, der die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar vor Ort sichtbar macht. Entlang des Weges begegnen Besucher*innen konkreten Herausforderungen aus der Region – und Menschen, die in ihrem Alltag bereits damit umgehen.

Klimawandel vor Ort sichtbar machen

Wie verändert der Klimawandel den Wald? Was bedeutet er für Landwirtschaft, Tourismus, Freizeitnutzung oder Naturgefahren? Statt allgemeiner Klimainformationen stehen bei „gradwandern“ regionale Beobachtungen, Daten und Lösungsansätze und die Menschen der Region im Mittelpunkt. So wird ein globales Thema konkret, persönlich und direkt mit der Landschaft rund um Weißbach verbunden.

Der Themenweg „gradwandern“ macht die regionalen Auswirkungen des Klimawandels vor Ort sichtbar. Bildnachweis: verdandi

Fachliche Grundlagen für jede Station

Für die einzelnen Themen erstellten wir kompakte fachliche Dossiers. Darin bereiteten wir regionale Zusammenhänge verständlich auf, recherchierten passende Daten und schlugen aussagekräftige Grafiken, Bilder und Beispiele vor. Die Dossiers bildeten die inhaltliche Grundlage für die weitere Gestaltung der Stationen durch VERDANDI.

Fachlich aufbereitete Dossiers bilden die Grundlage für die Gestaltung der einzelnen Stationen. Bildnachweis: verdandi

Wissen spielerisch vertiefen

Ergänzt wird der Themenweg durch die Spiele-App der Agentur „wunderweg“. In enger Abstimmung mit dem Entwicklerteam übertrugen wir die fachlichen Inhalte in kurzweilige digitale Spiele, die unmittelbar an den Stationen anknüpfen. So können Besucher*innen zentrale Zusammenhänge selbst entdecken und das neu erworbene Wissen spielerisch vertiefen.

Die Spiele-App von „wunderweg“ vertieft die Inhalte mit kurzweiligen digitalen Spielen. Screenshot: wunderweg

Gemeinsam entsteht ein roter Faden

Entscheidend war die enge Zusammenarbeit zwischen Naturpark Weißbach, regionalen Akteur*innen, Gestaltungsbüro verdandi und App-Entwicklung wunderweg. Wir begleiteten den Prozess an der Schnittstelle zwischen Fachwissen und Vermittlung und unterstützten den Naturpark Weißbach dabei, dass Tafeln, Grafiken und digitale Spiele eine gemeinsame Geschichte erzählen: wie der Klimawandel die Region verändert – und welche Handlungsmöglichkeiten es gibt.

Die Vermittlung verbindet regionale Erfahrungen, fachliche Inhalte und anschauliche Zugänge. Bildnachweis: verdandi

Das sagt unsere Auftraggeberin

„Durch die Unterstützung von sonntagplus ist es uns gelungen die wesentlichen Themen des grad°wander Weges herauszufiltern und den Klimawandel bei uns vor Ort sichtbar zu machen.“

Sandra Uschnig, Geschäftsführerin Naturpark Weißbach

Du planst einen Themenweg oder eine Ausstellung?

Du möchtest komplexe Natur- und Klimathemen verständlich, regional verankert und abwechslungsreich vermitteln? Ich unterstütze dich bei der fachlichen Aufbereitung, bei der Entwicklung eines roten Fadens und an der Schnittstelle zwischen Inhalt, Gestaltung und interaktiver Vermittlung. Dann melde dich einfach bei mir!

Zeitraum: 2025 bis 2026
Auftraggeber: Naturpark Weißbach
In Zusammenarbeit mit: verdandi, wunderweg
Ort: Weißbach, Pinzgau
Leistungen: Kommunikation, Naturvermittlung

umgesetzte Projekte

  • gradwandern – den Klimawandel vor Ort sichtbar machen

    „gradwandern" - Klima-Themenweg im Naturpark Weißbach
  • Felix Lassacher

    AMooRe: Regionale Kommunikation für Moorrenaturierung

    Aus Liebe zu den Mooren!
  • Didaktisches Moorkonzept Achenkirch

    Naturerfahrung, spielerische Aktivitäten und Forschendes Lernen vereinen
  • Umweltbildungsprogramm für Tiroler Fischereiverband

    Fische als Botschafter alpiner Wildflüsse
  • Tiroler Naturpark Ranger

    Ausbildung zum Tiroler Naturpark-Ranger.
  • Skitourenlenkung Largoz-Voldertal

    Naturraum respektvoll nützen durch gemeinsame Besucherlenkung.
  • Almwirtschaft und Klimawandel

    Einmalige Fortbildung auf über 1.700m Seehöhe.
  • Moormodell PEAT 3 geht in Serie!

    Unser Moormodell PEAT 3 erklärt die Funktion und Bedeutung von Mooren einfach und anschaulich.
  • Museumsführer Holzerhütte Scharnitz

    Praktische Gebrauchsanweisung, Geschichtenheft und Drehbuch in Einem!
  • Die Klimareise wird mobil und flexibel!

    Die Klimareise mit der Welt im Labor kommt jetzt auch in eure Region!
  • Der Weg zur Umsetzung des Managementplan Tiroler Lech

    Wir machen! Managementplan in die Umsetzung bringen.
  • Erklärvideos für die neue Ausstellung im Naturparkhaus Kaunergrat

    Komplexe Zusammenhänge anschaulich erklären.
  • Skitourenlenkung Vitalregion über Innsbruck

    Naturraum respektvoll nützen.
  • Revitalisierung des Alten Gießens in Hinterriß

    Viele kleine Dinge machen, bewirkt auch Großes.
  • Anpacken – das Handbuch für Projekt- und Gruppenleiter*innen

    Für die einen ist es nur ein Handbuch. Für uns die Bibel der Freiwilligenarbeit.
  • Die Klimareise – ein Tag mit guten Aussichten

    Eine anregende Reise von globalen Klimathemen zum persönlichen Handeln
  • Renaturierung Ribach

    Umsetzung Managementplan alpine Wildflüsse

    Damit der Plan nicht (nur) „für die Fisch“ ist
  • Kleine Moosjungfer

    Moorrenaturierung und Forschung

    Wenn das Leben in den Mooren zurückkehrt
  • Team Karwendel am Issanger

    Die Freiwilligenplattform Team Karwendel

    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
  • Bergsteigerbus in die Eng

    Wandern mit öffentlicher Anreise – der „Wöffi“ war geboren!

    Öffentliche Anreise gewinnt an Bedeutung
  • Führung durch das Museum Holzerhütte

    Interregprojekt „Wege des Holzes“

    Scharnitz auf dem Holzweg
  • Forschung Heuschrecken auf der Schotterbank

    Erfolge messbar machen: Indikatoren etablieren

    Die eigene Arbeit wirkungsvoll auf den Weg bringen
  • Naturparkhaus Hinterriß mit Außengelände

    Oasen der Artenvielfalt

    Chancen müssen genutzt werden
  • Heimat Österreich-Dreh

    Öffentlichkeitsarbeit – wir haben einen Plan!

    Solide Öffentlichkeitsarbeit muss nicht teuer sein
  • Junior Ranger im Moor

    Etablierung der Junior-Ranger

    Gekommen, um zu bleiben
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