Wer wir sind

Hermann Sonntag
Ich komme von der naturwissenschaftlichen Seite und beschäftige mich seit über 25 Jahren mit Naturschutz, Schutzgebietsmanagement, Schutz und Wiederherstellung von alpinen Lebensräumen sowie Bewusstseinsbildung. Nicht nur theoretisch, sondern vor allem in der Praxis und vor Ort. Zu all diesen Themen habe ich auch publiziert und bin in ständigem Austausch mit Kolleginnen und Kollegen im deutschsprachigen Raum.
Seit einem halben Jahrzehnt lässt mich das Thema „Biodiversität und Klimawandel” nicht mehr los. 2023 konnte ich die Ausbildungen zum Klimapädagogen und zum zertifizierten Naturvermittler abschließen. 2025 absolvierte ich beim MCI den Zertifikatslehrgang „Green Transition und ESG-Management„. Derzeit beschäftige ich mich sehr intensiv mit Moorrenaturierung und Moorpädagogik und habe in meiner Freizeit die Erforschung der heimischen Libellenfauna wieder aufgenommen.
sonntagplus – meine Grundsätze in der Zusammenarbeit

PLUS an Energie – mit Herz dabei sein.
PLUS an Erfahrung – fundiertes Wissen
PLUS an Verlässlichkeit – klare Zusagen
PLUS an Netzwerk – gemeinsam mehr erreichen
MINUS an Overhead – Fokus auf das Wesentliche
Netzwerk
Wissensaustausch mit engagierten Personen und
Organisationen im Natur- und Klimaschutz.
Mein beruflicher Weg
WWF Panda Club
Bereits während meines Studiums organisierte ich im Rahmen des WWF Panda Clubs erste Exkursionen für Kinder. Dabei entdeckte ich, wie wichtig unmittelbare Naturerlebnisse für eine erfolgreiche Vermittlung sind.
Foto-Expedition Donaudelta (Ukraine)
Gemeinsam mit dem Fotografen Anton Vorauer durfte ich das Donaudelta im Auftrag des WWF Danube Carpathian Programme erkunden. Die überwältigende Artenvielfalt prägt meinen Blick auf den Wert intakter Naturlandschaften bis heute.
Riverwatch am Tiroler Lech
Im ersten LIFE-Projekt am Tiroler Lech konzipierte ich für die Hauptschule Lechtal das Umweltbildungsprojekt „Riverwatch“. Dabei lernte ich, komplexe ökologische Zusammenhänge direkt in der Natur verständlich zu vermitteln.
Arbeiten am Tagliamento (Friaul/Italien)
Ein halbes Jahr lang war der Tagliamento in Friaul mein Arbeitsplatz. Dort gewann ich wertvolle Einblicke in die internationale Naturschutzarbeit und die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.
Schilfpflege an der Schwemm
Nach Jahrzehnten nahmen wir die Schilfpflege an der Schwemm bei Walchsee wieder auf. Dabei zeigte sich, dass wirksamer Naturschutz häufig mit einem ersten, ganz praktischen Schritt beginnt.
Renatuierungsprogramm „Unser Inn“
Gemeinsam mit dem Land Tirol stellten wir das erste Renaturierungsprogramm für den Tiroler Inn vor. Ich lernte, dass große Veränderungen zunächst eine überzeugende und gemeinsam getragene Vision brauchen.
Erste, konkrete Rückbaumaßnahmen am Inn
Kurz darauf konnten wir die ersten konkreten Rückbaumaßnahmen am Inn umsetzen. Für mich wurde sichtbar, wie aus einer Vision durch Beharrlichkeit und Zusammenarbeit Realität wird.
Alpenprogramm wird größer
Mit dem wachsenden Alpenprogramm übernahm ich erstmals die Koordination eines größeren Teams. Dabei lernte ich, fachliche Qualität, strategisches Denken und gute Zusammenarbeit miteinander zu verbinden.
Start im Naturpark Karwendel
Als erster Mitarbeiter begann ich, Strukturen und Projekte für den Naturpark Karwendel aufzubauen. Diese Pionierzeit lehrte mich, mit begrenzten Ressourcen klare Schwerpunkte zu setzen und Schritt für Schritt Wirkung zu erzielen.
Start des Ranger-Programms
Mit Sina Hölscher nahm die erste Rangerin in einem österreichischen Naturpark ihre Arbeit auf. Damit rückte die Besucherlenkung in den Mittelpunkt – und die Erkenntnis, dass Naturschutz und Naturerlebnis gemeinsam gedacht werden müssen.
Gründung des Team Karwendel
Mit dem Team Karwendel begann eine Erfolgsgeschichte der Freiwilligenarbeit. Ich erlebte, wie viel Menschen bewegen können, wenn Aufgaben sinnvoll, gut organisiert und gemeinschaftlich gestaltet sind.
Einsatz für bleifreie Munition
Trotz großen persönlichen Einsatzes gelang es damals nicht, ein Verbot bleihaltiger Munition zu erreichen. Diese Erfahrung zeigte mir, dass Naturschutz neben guten Argumenten auch Beharrlichkeit und einen langen Atem braucht.
Entwicklung des Junior-Ranger-Programms
Mit dem Junior-Ranger-Programm stellten wir die Umweltbildung im Naturpark auf eine neue Grundlage. Dabei lernte ich, wie wichtig klare Ziele, durchdachte Formate und verlässliche Qualitätsstandards sind.
Die Wöffis sind da!
Gemeinsam mit Verkehrsbetrieben, Tourismus und Politik präsentierten wir den ersten Wanderführer mit öffentlicher Anreise. Das Projekt zeigte mir, dass nachhaltige Mobilität dann funktioniert, wenn gute Ideen einfach und praktisch nutzbar werden.
Neugestaltung der Länd in Scharnitz
Das Museum Holzerhütte und das Naturpark-Infozentrum Scharnitz begleiteten mich über viele Jahre. Dabei lernte ich, komplexe Projekte mit vielen Beteiligten geduldig und konsequent bis zur Umsetzung zu führen.
Museum Holzerhütte ›Lebensbäume für heimische Spechte
Gemeinsam mit dem Leutascherhof setzten wir uns für den Erhalt wertvoller Spechtbäume ein. Das Projekt bestätigte mir, wie wichtig konkrete Kooperationen mit Grundeigentümer*innen für wirksamen Naturschutz sind.
Spechtbäume ›Grenzenlose Besucherlenkung an Wildflüssen
In einem Interreg-Projekt entwickelten wir die Besucherlenkung an Wildflüssen grenzüberschreitend weiter. Dabei wurde deutlich, dass gute Lösungen über Projektgrenzen hinaus wirken können, wenn sie gemeinsam getragen werden.
Interregprojekt Wildflüsse ›Moorrenaturierung im Karwendel
Die Moore begleiten mich seit meiner Arbeit an der Schwemm im Jahr 1998. Die Renaturierungen im Karwendel zeigten mir, wie eng praktischer Naturschutz, Klimaschutz und Bewusstseinsbildung miteinander verbunden sind.
Moore im Karwendel ›Naturwaldreservate langfristig sichern
Die Naturwaldreservate der Österreichischen Bundesforste im Karwendel wurden um weitere 20 Jahre verlängert. Für mich war dies ein starkes Beispiel dafür, wie langfristige Partnerschaften dauerhafte Naturschutzwirkung ermöglichen..
Link zu Besuchereinrichtungen ›Abschied vom Naturpark
Nach 15 Jahren, unzähligen Projekten und vielen prägenden Begegnungen verabschiedete ich mich aus dem Naturpark Karwendel. Ich blicke dankbar auf eine Zeit zurück, in der ich Verantwortung übernehmen, gestalten und sehr viel lernen durfte.
Selbständig
Mit sonntagplus und nature&rock bündele ich meine Erfahrungen aus Naturschutz, Projektmanagement und Vermittlung. Meine heutigen Schwerpunkte liegen auf Mooren, Besucherlenkung, Aus- und Fortbildungen sowie Freiwilligenarbeit und Landschaftspflege.
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